Vom Müllerhandwerk bis zur Bionade-Produktion

– Der Besuchsdienst Dipperz auf einer Zeitreise durch die Jahrhunderte –

K1600_DSC04701Am Sonntag den 27. August hat der Besuchsdienst Dipperz seinen ersten Ausflug in die Bayerische Rhön unternommen.  Mit Privat-Pkws fuhren wir zum Museumsbahnhof in Fladungen wo bereits das dampfbetriebene Rhön-Zügle auf uns wartete. Nicht nur der Anblick der Dampfmaschine ließ bereits so manch‘ technikverliebtes Männerherz höherschlagen, auch die originalen Personenwagons mit ihren hölzernen Sitzbänken hatten ihren ganz besonderen Charme.
K1600_DSC04704

Auf unserer kurzen 25-minütigen Zugreise nach Ostheim, gab es dann für jeden von uns eine kleine Frühstückstüte mit allerlei Leckereien drin. In Ostheim angekommen, nahmen wir zunächst die kleine, aber feine Ortsmitte in Augenschein und posierten für ein Gruppenfoto vor dem Rathaus.
K1600_IMG_20170827_120440

Danach ging‘s dann zu Fuß zur Bionade-Brauerei. Dort erfuhren wir von Herrn Omert wie Bionade eigentlich hergestellt wird. Viele kleine Helferlein, auch Mikroorganismen genannt, wandeln mit Wasser vermengtes Gerstenmalz in Gluconsäure um. Nach Beigabe von Holunder-Sirup, Wasser und etwas Zucker entsteht schließlich Bionade. Bei einer kleinen Verkostung konnten wir auch erfahren wie die verschiedenen Zwischen- als auch Endprodukte der Bionade-Produktion schmecken. Zum Schluss der Führung bedankten wir uns bei Herrn Omert mit einem Geschenk für seine tolle, abwechslungsreiche und lustige Führung.
K1600_IMG_20170827_144606

Nach einem kurzen Fußmarsch zum Bahnhof fuhren wir dann mit dem Rhönzügle wieder zurück nach Fladungen um dort das Museumsdorf zu erkunden. Die Häuser die dort zu sehen sind, wurden allesamt von verschiedenen Orten in Bayern abgebaut und dann in Fladungen wiedererrichtet. So entstand ein komplettes Dorf mit Wohnhäusern, Bauernhöfen, Mühlen, Schule und Kirche inklusive zeitgemäßer Einrichtungsgegenstände. Doch nicht nur dies gab uns einen Einblick in das Leben des 18. und 19. Jahrhunderts, sondern auch die Handwerkskunst die dort gezeigt wurde. Von der Kunst des Klöppelns über den Fachwerksbau, den Seilmacher und den Köhler bis hin zum Müller- und Brauereihandwerk konnten wir uns informieren und manches auch selber ausprobieren.

Gegen 18:00 endete dann unsere kleine Zeitreise an der wir alle unseren Spaß hatten, nicht zuletzt, weil es auch das Wetter sehr gut mit uns meinte.