Pfarrer

40. Geburtstag des Pfarrers

Am letzten Sonntag haben wir einen unvergesslichen Tag erlebt. Der Gottesdienst war dank der musikalischen Gestaltung der Kirchenband Könixkinder und dank der Predigt des hofbieberer Pfarrers Ulrich Pasenow einzigartig und vor allem beflügelnd. Die Begegnungen mit zahlreichen Gästen in der anschließenden Feier im Bürgerhaus haben Freude auf vielen Gesichtern gezaubert.

Ich habe schon im Gottesdienst „gebeichtet“, dass ich meine Geburtstage nicht mag, weil ich im Mittelpunkt stehen muss. Und das stimmt und daran kann man nur eins ändern: Man kann zu diesem Mittelpunkt so viele Menschen einladen, dass man nicht alleine da ist. An diesem Tag war ich nicht alleine. Ich habe mich sehr über jeden gefreut, der im Gottesdienst mit uns gebetet und gesungen hat, der im Bürgerhaus mit uns gegessen und getrunken hat, der an den Tagen direkt vor und auch nach dem 10. April mir gratuliert hat.

Bei den zahlreichen Geburtstagswünschen war am meisten dieser Satz zu lesen und zu hören: „Ich wünsche Ihnen, dass Sie mit uns in Dipperz lange bleiben.“ Dieser Wunsch ist auch in meinem Herzen, weil ich Sie alle, Dipperzer, Friesenhäuser, Elterser, Kleinsassener und alle Menschen, die ich hier treffe, in meinem Herzen habe. Mit Ihnen kann ich feiern und alt werden.

Ich danke allen für die Gebete in meiner Intention. Das ist das größte und wichtigste Geschenk, das man sich wünschen kann.

Ich danke für die zahlreichen Geschenke, die ich bekommen habe und in den Tagen nach dem Geburtstag noch bekomme. Auch wenn ich mir das Gebet gewünscht habe, machen mir diese Zeichen unserer Freundschaft viel Freude.

Vor allem danke ich allen, die dazu beigetragen haben, dass wir so einen schönen Tag erleben könnten. Ich danke allen, die die zahlreichen Dienste im Bürgerhaus übernommen haben. Ich danke den Kuchenspendern. Ihr Engagement, ihre Hilfe hat wesentlich dazu beigetragen, dass wir alle alle eine schöne und unvergessliche Geburtstagsfeier erleben konnten.

Alle waren an diesem Tag glücklich. Na gut, fast alle. Es gibt eine Beschwerde. Meine Nichte aus England hat mich gefragt, warum ich sie zu so einer schönen Feier nicht eingeladen hatte. Sie war bereit in ihrem alter von fast 11 Jahren alleine mit Flugzeug nach Dipperz zu kommen. Ich habe sie auf den 50. Geburtstag (auch in Dipperz) vertröstet. Manche von Ihnen haben wahrscheinlich erwartet, dass meine Eltern an diesem Tag nach Dipperz kommen. Zurzeit ist das wegen einer schweren Krankheit im Familienkreis nicht möglich. Aber was verschoben ist, ist nicht aufgehoben. Wir hoffen auf eine Begegnung meiner Eltern und der lieben Menschen in Dipperz noch in diesem Jahr. Ich will schließlich meinen Eltern Beweise liefern, wie gut es mir hier geht…

Unten sind einige Fotos als kleine Erinnerungszeichen.

Pfarrbrief 09.08.-14.09.2014

Portal Kirche

 

Pfarrbrief 9.8.-14.09.14

Glocken-Attentat auf Pfarrer Kownacki

Dipperzer Bevölkerung schockiert! – Kobolde am Werk?

Dipperz (MK). Ein mysteriöser wie skurriler Vorfall ereignete sich an einem Freitagmorgen im November in der Dipperzer Kirche. Pfarrer Kownacki wurde fast von einer Glocke erschlagen, als er aus der Sakristei auszog um die Frühmesse zu feiern. Wer hinter diesem gemeinen Anschlag steckt konnte bisher nicht ermittelt werden. War es nur ein technischer Defekt oder hatten hier gemeine Subjekte ihre Finger im Spiel? Erste Hinweise deuten auf einen Kobold hin, der sich im Kirchturm verschanzt haben soll.

Es schien ein gewöhnlicher Freitag wie jeder andere zu sein. Pfarrer Kownacki und Küster Ludwig hatten für die Frühmesse alles vorbereitet und standen in den Startlöchern, der Organist saß wie immer spät, aber dennoch rechtzeitig am Spielgerät und das treue Freitags-Publikum erwartete müde, aber aufmerksam den Einzug der Geistlichkeit.

Dann geschah es: Pfarrer Kownacki wollte den Beginn der Messe einläuten und zog in beherzt forscher Manier am Glockenseil, doch statt des gewohnten Läutens passierte das Unfassbare: die Glocke löste sich aus der Aufhängung und wurde mit großer Wucht gegen Pfarrer Kownacki geschleudert. Dieser versuchte sichtlich erschrocken, aber dennoch besonnen dem Spuk ein Ende zu bereiten. Doch bevor ihm das gelingen konnte flog die Glocke auch schon mit einem lauten Knall auf das Tischchen neben dem Sakristeieingang, fiel dann mit einem heftigen Scheppern  zu Boden und kullerte schließlich unter Abgabe von wenig harmonischen Tönen die Treppenstufen hinab. Die Orgel, die gerade eingesetzt hatte, verstummte jäh und die sichtlich schockierten Kirchenbesucher waren plötzlich hellwach.

Unter dem Aktenzeichen PK ermittelt nun die SOKO der kirchlichen Gremien bereits seit mehreren Wochen mit Hochdruck nach dem Täter, doch leider nur mit mäßigem Erfolg. Laut Zeugenaussagen soll es einen Kobold geben, der seit einigen Wochen sein Unwesen treibt und sich im Kirchturm verschanzt haben soll. Bisher konnte er jedoch nicht ausfindig gemacht werden. Sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung der Tat und zur Ergreifung des Täters/Kobolts dienen, nimmt das Kommissariat des Pfarrbüros unter der Rufnummer 06657-232 entgegen.