Berufung

Berufen zum Dienst an Gott und den Menschen

BerufungDaß eine Kirchengemeinde lebendig ist erkennt man nicht ausschließlich an vielfältigen kirchlichen Angeboten und einem vollen Hochamt. In Dipperz ist es mehr als das und auch mehr als in vielen anderen Gemeinden. Wir können uns nämlich sehr glücklich schätzen, daß aus unserer Gemeinde bereits drei Geistliche und viele Ordensschwestern hervorgingen, was wir nicht zuletzt auch den Priestern unserer Pfarrei zu verdanken haben. Denn für jede Berufung braucht es gute Vorbilder und Menschen die eine Berufung erkennen und aktiv unterstützen.

Einer dieser Berufenen ist unser Pater Winfried Schwab, der 1995  ins Kloster Admont (Österreich) eintrat und seither dort zahlreiche Aufgaben mit Leidenschaft ausfüllt. Welche Leidenschaften das sind könnt ihr in seiner nachfolgenden Vita sowie im Bereich Kirche nachlesen. Daß Gott noch viele weitere Menschen aus unserer Gemeinde in seinen Dienst rufen möge, darum wollen wir auch immer wieder bitten und beten.

 

Pater Winfried (Reinhold Schwab)

Pater Winfried Schwab wurde am 23. Juli 1964 geboren. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften und Geschichte trat er 1995 in die österreichische Benediktinerabtei Admont ein. Er studierte Philosophie und Theologie in Graz, Salzburg und Einsiedeln (Schweiz). Am 17. Juni 2006 weihte ihn der steirische Diözesanbischof Egon Kapellari zum Priester, und am 2. Juli konnte er dann die Heimatprimiz in Dipperz feiern.

Als Subprior gehört P. Winfried der Klosterleitung des Stiftes Admont an. http://www.stiftadmont.at/deutsch/ Daneben ist ihm als Novizenmeister und Klerikermagister die Einführung und Ausbildung der Neueintretenden und der „Klosterjugend“ anvertraut. Seelsorglich betreut er den nahe Admont gelegenen Marienwallfahrtsort Frauenberg als Pfarrer und Wallfahrtsleiter. http://www.wallfahrtskirche-frauenberg.at/ Nicht zuletzt trägt P. Winfried die Mitverantwortung für das kulturelle Programm des Stiftes Admont. Als Kulturbeauftragter des Konventes entwickelt er ein Sammlungskonzept für das Museum und pflegt die Kontakte zu Künstlern und Journalisten.

Die Benediktinerabtei Admont ist nicht nur ein Zentrum des Gebetes weit über die Region hinaus, sondern auch ein kultureller Anziehungspunkt. Die weltgrößte Klosterbibliothek und die verschiedenen Museumssammlungen zeigen Schätze von internationalem Rang vom Mittelalter bis in die Gegenwart.