kfd St. Antonius Dipperz

Wer sind wir? – Was tun wir?

In unserer Pfarrei bemühen wir uns um Gemeinschaft und Begegnung. Wir füllen das Jahr mit vielen Aktivitäten, wie Gestalten von Andachten, Wortgottesdiensten, Schöpfungstag und Weltgebetstag mit unseren evangelischen Mitschwestern. Wir unternehmen Ausflüge und Besichtigungen, informieren mit Vorträgen und Referaten, laden ein zum Frauenfrühstück und Grillabend, zur Adventsfeier und Weiberfastnacht, organisieren einen Adventsbasar und noch vieles mehr. Die kfd St. Antonius Dipperz unterstützt zahlreiche soziale und kirchliche Projekte, sammelt für das Müttergenesungswerk und die Ostpriesterhilfe, kümmert sich um viele Belange in der Pfarrgemeinde und engagiert sich aktiv am Vereinsleben mit den anderen Vereinen des Ortes. Durch die dankenswerte Unterstützung von vielen Frauen, auch Nichtmitgliedern, ist es uns möglich, dies alles zu schaffen. Wir blicken zielstrebig in die Zukunft und freuen uns über jede neue Begegnung.

 

K – katholisch, konkret, konstant, künftig

F – Frauen, Frieden, Freude, feiern

D – Deutschland, Dipperz und danken.                                                   – das ist die kfd St. Antonius Dipperz.

 

Ansprechpartner:

Barbara Walter Tel.: 06657-1698

Karin Brill Tel.: 06657-1887

Carola Krebs Tel.: 06657-1864

Renate Dernbach Tel.: 06657-6143

Petra Link Tel.: 06657-258

Alexandra Übelacker Tel.: 06657-8538

Annette Schulz Tel.: 06657-1848

Christine Müller Tel.: 06657-6579

Ziele und Aufgaben

Die Frauen in der kfd – gleich ob auf Bundes-, Diözesan-, Dekanatsebene oder in unserer Pfarrei St. Antonius und Placidus Dipperz – haben sich zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für die Interessen von Frauen in Kirche, Gesellschaft und Politik einzusetzen. In diesem größten Frauenverband Deutschlands mit ca. 520.000 Mitgliedern treffen sich Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, in lebendiger und bunter Gemeinschaft. Was uns eint: die Kraft, die wir im gemeinsamen Glauben finden. Seit ein paar Jahren nennt die kfd ihr Leitbild „leidenschaftlich glauben und leben“. Mit diesem Grundsatz tritt sie besonders für die Anerkennung des Engagements von Frauen innerhalb der Kirche, mehr Gerechtigkeit in Wirtschaft und Politik sowie für bessere Lebens- und faire Arbeitsbedingungen der Frauen ein. Im Mittelpunkt stehen bei uns die Frauen und das, was sie brauchen, glauben und wünschen, sei es in Familie, Beruf oder im Alter. Wir versuchen Werte zu leben und weiterzugeben in unserem katholischen Glauben mit ökumenischer Überzeugung. Wir setzen uns ein für den Schutz des Lebens und die Bewahrung der Schöpfung, für Menschenwürde und Gerechtigkeit überall auf der Welt. Unser Bundesvorstand trägt die wirtschaftliche Gesamtverantwortung für die kfd und ermöglicht es uns, schnelle und tragfähige Entscheidungen zu treffen und in der Politik mitzureden.

 

Gründungsgeschichte:

Bereits im Jahre 1917 äußerten bei Jugendexerzitien Jungfrauen aus Dipperz bei Herrn Pfarrer Ney den Wunsch nach einem Jungfrauenverein. Herr Pfarrer Ney meldete sodann das Bedürfnis am Generalvikariat in Fulda an. Am Pfingstmontag des darauffolgenden Jahres, also 1918, fand die feierliche Errichtung nach der 1. Vorstandswahl mit 42 angemeldeten Jungfrauen statt. Der Titel war „Maria Himmelfahrt“ und 2. Patronin war die Hl. Agnes. Diese katholische Vereinigung nannte man Kongregation. Am 14. Mai 1918 hat der damalige Bischof von Fulda diese marianische Jungfrauenkongregation urkundlich in die Kirche aufgenommen und den dortigen Pfarrer Wilhelm Ney sowie seine Nachfolger zum Direktor der „Congregation cum jure substitutionis“ (eine katholische Vereinigung mit dem Recht der Ergänzung) ernannt. Die Vollziehung einer solchen Gründung musste aber durch den hochwürdigsten General, die Erzbruderschaft mit Sitz in Regensburg, bestätigt werden. Reger Briefwechsel und Entwicklungsschwierigkeiten verzögerten über mehrere Jahre die rechtzeitige Eintragung und die Übersendung des sog. „Aggregationsdiploms“.

Das Wirken des Vereins aber war genehmigt.

Das Vereinsleben blühte auf. Es erfolgten regelmäßige Zusammenkünfte, und im Jahre 1925 wurde eine 1. Vereinsfahne angeschafft. Für deren Weihe war wiederum eine Vollmacht des Bischofs von Fulda erforderlich, die auch eingeholt wurde.

In den nachfolgenden Jahren (also nach 1917) gliederte sich aus der ehemaligen Jungfrauenkongregation der christliche Mütterverein Dipperz heraus. 17 Mitglieder waren beigetreten. „Damit nun dieselben der geistigen Vorteile teilhaftig werden, dürfte die Angliederung in die Erzbruderschaft nötig sein. Es wird ergebenst ersucht, diese gütigst bewirken zu wollen“. So schrieb Pfr. Wilhelm Ney an das Generalvikariat in Fulda. Im Februar 1929 erhielten die Dipperzer Frauen dann endlich die Errichtungsurkunde sowie das „Aggregationsdiplom“ für den neugegründeten Mütterverein nebst einem Büchlein mit den Satzungen des Vereins. Die Kosten betrugen 3 Mark und wurden an die Bistumskasse eingezahlt. Mitgliederstand im Mai 1929 war bereits: 26 und Präses war Herr Pfarrer Ney, kirchliche Versammlungen fanden vierteljährlich statt. Im Jungfrauenverein waren es 15 Mitglieder unter 20 Jahre und 50 Mitglieder über 20 Jahre.

Es existiert noch das damalige Mitgliederverzeichnis mit den Namen der Mitglieder bis zum Jahre 1963, hier wurden alle Beitritte innerhalb von 45 Jahren aufgelistet, insgesamt 396 Namen. Der Verein bestand wohl ganz ungezwungen und frei. Hierüber bestehen keine Aufzeichnungen oder Protokolle.

Im Jahre 1983 fand die erste Wahlveranstaltung der Frauen- und Müttergemeinschaft statt, die sieben Jahre lang aktiv in Dipperz wirkte.

Nach vielen und langen Überlegungen bestand dann der Wunsch, sich dem Verband der kfd (katholischen Frauen Deutschlands) anzuschließen.

Die Gründungsversammlung war am 03.10.1990, dem ersten neuen Nationalfeiertag nach der Wiedervereinigung Deutschlands, dem Tag der Deutschen Einheit.

Als Gründungsdatum mit Eintragung beim Diözesanverband Fulda gilt der 1. Januar 1991. Im ersten Jahr ihres Bestehens zählte die kfd St. Antonius Dipperz 51 Gründungsmitglieder, davon waren 2 Frauen unter 30 Jahre, 16 Frauen zwischen 30 und 50 Jahren, 20 Frauen zwischen 50 und 65 Jahren und 13 Frauen über 65 Jahre. Präses war bis zum Jahre 2009 Pfarrer Michael von Lüninck.

Heute besteht der Verein aus 70 Mitgliedern, einem Führungsteam und Präses ist Pfarrer Piotr Kownacki.